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Religion

Peter- und Paul-Kathedrale

Die Peter- und Paul-Kathedrale ist eines der geistigen Symbole von Kasan. Sie ist ein anschauliches Beispiel des Stils der petrinischen Epoche, des sogenannten russischen oder „Naryschkin“ Barocks.  Sie befindet sich im historischen Stadtzentrum von Kasan, in der Nähe des Kremls. Das einzigartige Dekor der Kathedrale versetzt alle Gäste der Stadt in Erstaunen. Einen außergewöhnlichen Stil verleihen dem Architekturdenkmal die Wandmalerei, der Stuck, die helle Färbung und die reichlich vorhandenen Fassadendetails. Die elegante Umzäunung wurde nach einem Projekt des berühmten Architekten Michail Korinfsky ausgeführt. Diese Kathedrale haben alle russischen Zaren und Zarinnen, beginnend mit Katharina der II., staatliche und öffentliche Persönlichkeiten, Schriftsteller, u.a. auch Alexandr Sergeewitsch Puschkin, besucht. Die Beschreibung der Kathedrale findet man in den Schriften von Alexander Humboldt und Alexandre Dumas. In der kasaner Zeit seines Lebens sang oftmals Fjodor Iwanowitsch Schaljapin während des Gottesdienstesin der Kathedrale. Hier blieb die alte siebenstöckige, in Traditionen des russischen Barocks reich verzierte Ikonenwand aus den Jahren 1723–1726 erhalten. Zu den Hauptheiligtümern der Peter- und Paul-Kathedrale gehören die wundertätige Sedmiosyornaya Ikone der Gottesmutter, die der Kathedrale von der Kirche der Jaroslawler Wundertäter auf dem Arsker Friedhof in Kasan übergeben wurde, wo sie viele Jahre nach der Errettung durch den beichtenden Priestermönch mit strengen Gelübden Serafim (Koschurin) aufbewahrt wurde, nachdem das Kloster „Sedmiosyornaya-Wüste“ im Jahr 1928 geschlossen worden war.

Historische Informationen

Der Kaiser Zar I. kam im Jahr 1722 während des persischen Feldzugs ins Haus des reichsten Kasaner Kaufmanns Iwan Michljaew. Als Erinnerung an dieses Ereignis entschied Iwan Afanasjewitsch anstatt der kleinen hölzernen Peter- und Paul-Kirche eine zweistöckige Kathedrale aus Stein zu errichten. Der Legende nach nahm der Zar selbst an der Grundsteinlegung der Kathedrale teil, aber es gibt keine schriftlichen Beweise dafür. Die Kathedrale wurde sehr schnell errichtet, bereits im Jahr 1726 eingeweiht und es wurde ein Glockenturm gebaut. Darunter befindet sich das Michlajew-Familiengrab. Das Haus des Kaufmannes blieb erhalten und befindet sich auf dem Hof der Kathedrale. Während seiner langen Geschichte wurde die Kathedrale in den Jahren 1742, 1749, 1774, 1815 und 1842 durch Feuer stark beschädigt. Sie wurde in den Jahren 1824–1825 rekonstruiert und in den 1888–1890-er Jahren fand eine umfassende Sanierung statt. Michail Litwinow, Architekt der Kasaner Universität, verlieh anhand von präzisen Zeichnungen und Abbildungen, der Kathedrale das ursprüngliche Aussehen . Dies war in Russland eines der ersten Beispiele hochqualifizierter Architekturdenkmal-Restaurierung. Nach der Schließung im Jahr 1939 wurde ihr offiziell der Status eines staatlich geschützten Architekturdenkmals verliehen. In den 1950–1980-er Jahren befand sich hier das Planetarium. Im Jahre 1989 wurde die Kathedrale der Kirche zurückgegeben.

Anreisemöglichkeiten

Die nächstliegenden Haltestellen – „Tschernyschewsky-Str.“, „Kremlewskaja-Str.“; U-Bahn-Station „Kremlewskaja“

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