Religion

Gottesmutter-Männerkloster in Raifa

Das Raifa-Männerkloster ist ein praktizierendes Kloster, mit prachtvollen Kirchen und unberührter Natur in der Umgebung. In der Kathedrale zu Ehren der Georgischen Ikone der Gottesmutter wird der Hauptschatz des Klosters, die alte wundertätige Kopie des Heiligtums, die allen Kranken Heilung schenkt, aufbewahrt. In der Nähe befinden sich die Dreifaltigkeitskathedrale und die zu Ehren der in Raifa und Sinai getöteten Altväter geweihte Kathedrale. Die Sophienkirche Ende des XVIII. Jahrhunderts ist die kleinste in Europa: Im Tempelbereich können sich gleichzeitig nur 7 Personen aufhalten. Auf dem Blumenbeet vor dem Klosterhotel „Pilgerhaus“ steht die Sonnenuhr und über der Heiligen Quelle mit Heilwasser eine kleine Kapelle mit blauer Kuppel. Untersuchungen der Raifa-Wassereigenschaften wurden im Jahr 1997 durchgeführt. Die Experten haben damals bestätigt, dass im Wasser Mineralstoffe enthalten sind, u.a. auch Silber. An Wintertagen werden am See großartige Tempel und Taufbecken aus Eis errichtet. Viele kommen aus verschiedenen Ecken der Welt hierher, um die „kristallfrische“ Luft an diesem erstaunlichen Ort einzuatmen und mit eigenen Augen die majestätische Architektur zu bewundern. Das Raifa-Kloster ist Teil des Wolga-Kamsker staatlichen Biosphärenreservats. In der Nähe – im Raifa-Dendrarium – gibt es über 400 Arten exotischer Pflanzen aus Nordamerika, Asien und Europa.

Historische Informationen

Der Priestermönch Filaret ist der Gründer des Raifa-Gottesmutter-Klosters. Er verließ oft das Kloster und begab sich in die dichten Wälder in der Nähe von Kasan. Im Urwald im Nordwesten stieß der Mönch auf einen unbekannten See mit flachen Ufern. Hier hat er sich eine Hütte gebaut. Dies geschah im Jahr 1613 und ab diesem Zeitpunkt beginnt die Geschichte des Klosters Raifa-Wüste. Am Anfang stand die Mönchshütte alleine, aber bald entstand in asketischen Holzhütten am Ufer des Waldsees eine Brüdergemeinde. Im Jahr 1661 kam der Mönch Faddey mit zwei Ältesten aus dem Raifa-Kloster zum Kasaner Metropoliten Lawrentij, um im Namen der Brüdergemeinde um den Segen für die Errichtung der Kirche und die Ernennung zum Priester baten. Der Erzbischof erfüllte den Wunsch der Raifa-Brüdergemeinde. Im Jahr 1662 begannen die Bauarbeiten.

Anreisemöglichkeiten

Busse Nr. 552, 554 fahren von Kasan nach Raifa vom Nord-Bahnhof ab. Zeitplan: 8:15, 10:05, 12:00, 14:10, 16:00, 17:30

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