Religion

Gottesmutter-Himmelsfahrt-Männerkloster in Swijaschsk

Der bedeutende historische und architektonische Schatz der Republik Tatarstan und von ganz Russland befindet sich im südwestlichen Teil der Inselstadt Swijaschsk. In der Inselstadt blieb ein architektonisches Ensemble aus unterschiedlich alten Gebäuden erhalten. Die Genossenschaft der Handwerker aus Pskow hat unter der Leitung von Iwan Schirjaj in den Jahren 1555–1556 die Nikolsker Refektorium-Kirche errichtet. Es handelt sich dabei um den seltenen Typ einer 43 Meter hohen Glockenturm-Kirche. In der Heiligen-Gottesmutter-Entschlafungs-Kathedrale mit einer Kuppel blieben die Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des XVI. Jahrhunderts auf 1080 m2 alte gemalte Fresken fast vollständig erhalten. Zu den bedeutendsten gehören das einzige zu Lebzeiten entstandene Porträt des Zaren Ivan des Schrecklichen mit Bojaren und Woiwoden und Antlitz des Heiligen Christophorus – die einzige in der Welt erhalten gebliebene Freske, wo der Heilige laut der apokryphischen Version mit Hundekopf dargestellt ist – im Altarbereich. Was die Wohn- und Wirtschaftsgebäude angeht, so sind das Archimandrit-Gebäude des XVII. Jahrhunderts, das Brüdergebäude des XVIII. Jahrhunderts, das Gebäude des Klosterschule des XVIII. Jahrhunderts erhalten geblieben.

Gottesmutter-Himmelsfahrt-Männerkloster in Swijaschsk in Reiseführern

Historische Informationen

Das Gottesmutter-Himmelfahrts-Männerkloster in Swijaschsk wurde im Jahr 1555 von Archimandrit Herman gegründet. Er war Nachkomme des Smolensker Fürsten, Weiherr des Joseph Volokolamsky Klosters und geistiger Freund des ersten Kasaner Erzbischofs Guriy. Er war erster Abt des Klosters. Das Kloster war ursprünglich als Kasaner missionarisches Aufklärungszentrum gedacht. In den ersten Jahren seiner Existenz errichten die Handwerker aus Pskow einen Steintempel. Die Arbeiten leiteten die berühmten russischen Architekten Postnik Jakowlew und Iwan Schirjaj.

Anreisemöglichkeiten

Busse aus Kasan nach Swijaschsk fahren an Wochenenden vom zentralen Busbahnhof und Busbahnhof „Süd“ (russ. „Juschny“) ab

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